Im Gedenken an
“Jules”eminent scientist and influential psychiatrist, Prof. em. Dr. med., Psychiater
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Einen Monat nach dem Tod von Julius Jules entscheiden sich viele Familien, eine Danksagung zu veröffentlichen. Es ist eine kostenlose Geste, die für die gesamte Gemeinschaft sichtbar ist.
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Jules Angst war für mich zuerst eine unnahbare Autoritätsperson. Später habe ich seine menschlichen Qualitäten innerlich mitempfinden können. An der PUK Zürich lernte ich ihn als Forschungsdirektor kennen. Er ist wohl auch verantwortlich dafür, dass ich die Stelle als SNF-Assistent im Projekt Ich-Psychopathologie (IPP) antreten durfte (in den Jahren 1984-1988).
Jules Angst war nicht nur ein ausserordentlicher Wissenschaftler und Psychiater. Er war ein MENSCH mit viel Gefühl für seine Patienten und involviert in Aktionen von der Schweizer SelbstHilfeGruppe Equilibrium. Auch bei der deutschen Organisation DGBS (Deutsche Gesellschaft fuer Bipolare Störungen war er ein gern gesehener Gast und Freund. Er konnte Patienten Mut machen und realistische Hoffnung geben. Er war immer in Aktion und spornte uns, die für Equilibrium im Einsatz waren, an auch pro-aktiv taetig zu sein. Wenn er Equilibrium Veranstaltungen besuchte war er so bescheiden in seinem Auftreten, dass viele Patienten keine Ahnung hatten was für Superstar er in der Psychiatrie war. Wir werden Dich stark vermissen aber Du wirst uns mit Deinem Beispiel immer weiterhin inspirieren und in uns allen weiter leben. Marylou Selo Equilibrium
Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich nimmt in tief empfundener Dankbarkeit Abschied von Professor em. Dr. med., Dr. med. h.c. Jules Angst, Ordinarius für Klinische Psychiatrie und Forschungsdirektor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Mit Professor Jules Angst verliert die nationale und internationale Psychiatrie eine ihrer herausragenden und prägenden Persönlichkeiten, einen Forscher von höchstem Rang, einen leidenschaftlichen Lehrer und einen Arzt von aussergewöhnlicher menschlicher Integrität. Während eines Vierteljahrhunderts, von 1969 bis 1994, hat Jules Angst die wissenschaftliche und klinische Entwicklung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich entscheidend beeinflusst und mit seiner Arbeit und seinem Engagement Zürich als weltweit beachtetes Zentrum der wissenschaftlichen Psychiatrie etabliert. Er gilt international als Pionier der klinischen psychopharmakologischen Forschung und als einer der bedeutendsten psychiatrischen Epidemiologen des 20. und 21. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zu Depressionen und bipolaren Erkrankungen haben Generationen von Forschenden beeinflusst und prägen das Verständnis für diese Erkrankungen bis auf den heutigen Tag. Einer grossen Zahl von Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schülern war er ein leuchtendes Vorbild, sie verdanken ihm wissenschaftliche Orientierung, Förderung und persönliche Ermutigung. Für die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich und die internationale psychiatrische Gemeinschaft ist der Tod von Jules Angst ein grosser und schmerzlicher Verlust. Wir sind ihm für sein Lebenswerk und sein Wirken zutiefst dankbar und werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Im Namen des Medizinischen Direktoriums der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich
Private Nachrichten sind nur für Familienmitglieder sichtbar. Alle anderen Nachrichten sind für jeden Besucher dieser Seite sichtbar. Familienbereich aufrufen
Jules Angst was exceptionally talented and throughout his long and extremely productive life in research he maintained the highest standards. In addition, he was dedicated to his patients, and countless trainees and colleagues benefited from his encouragement and support. With his research framework, his methodological rigour and the breadth of his studies, he contributed decisively to the knowledge and skills that characterize modern psychiatry. Like many others in our field, we are deeply indebted to his example.
With great sadness we announce that our distinguished colleague and friend, the eminent scientist and influential psychiatrist Jules Angst born in Zurich, Switzerland on 11th December 1926, died in Küsnacht, Switzerland on 15th May 2026 well into his 100th year.
Colleagues and friends
Wir danken allen, die Jules mit Freundschaft begegnet sind. Ein besonderer Dank gilt der Spitex-Zürichsee sowie dem Team der Station N3 des Alterszentrums Bethesda in Küsnacht.
Trauerfeier und Besuch
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Jules Angst war für mich zuerst eine unnahbare Autoritätsperson. Später habe ich seine menschlichen Qualitäten innerlich mitempfinden können. An der PUK Zürich lernte ich ihn als Forschungsdirektor kennen. Er ist wohl auch verantwortlich dafür, dass ich die Stelle als SNF-Assistent im Projekt Ich-Psychopathologie (IPP) antreten durfte (in den Jahren 1984-1988).
Jules Angst war nicht nur ein ausserordentlicher Wissenschaftler und Psychiater. Er war ein MENSCH mit viel Gefühl für seine Patienten und involviert in Aktionen von der Schweizer SelbstHilfeGruppe Equilibrium. Auch bei der deutschen Organisation DGBS (Deutsche Gesellschaft fuer Bipolare Störungen war er ein gern gesehener Gast und Freund. Er konnte Patienten Mut machen und realistische Hoffnung geben. Er war immer in Aktion und spornte uns, die für Equilibrium im Einsatz waren, an auch pro-aktiv taetig zu sein. Wenn er Equilibrium Veranstaltungen besuchte war er so bescheiden in seinem Auftreten, dass viele Patienten keine Ahnung hatten was für Superstar er in der Psychiatrie war. Wir werden Dich stark vermissen aber Du wirst uns mit Deinem Beispiel immer weiterhin inspirieren und in uns allen weiter leben. Marylou Selo Equilibrium
Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich nimmt in tief empfundener Dankbarkeit Abschied von Professor em. Dr. med., Dr. med. h.c. Jules Angst, Ordinarius für Klinische Psychiatrie und Forschungsdirektor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Mit Professor Jules Angst verliert die nationale und internationale Psychiatrie eine ihrer herausragenden und prägenden Persönlichkeiten, einen Forscher von höchstem Rang, einen leidenschaftlichen Lehrer und einen Arzt von aussergewöhnlicher menschlicher Integrität. Während eines Vierteljahrhunderts, von 1969 bis 1994, hat Jules Angst die wissenschaftliche und klinische Entwicklung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich entscheidend beeinflusst und mit seiner Arbeit und seinem Engagement Zürich als weltweit beachtetes Zentrum der wissenschaftlichen Psychiatrie etabliert. Er gilt international als Pionier der klinischen psychopharmakologischen Forschung und als einer der bedeutendsten psychiatrischen Epidemiologen des 20. und 21. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zu Depressionen und bipolaren Erkrankungen haben Generationen von Forschenden beeinflusst und prägen das Verständnis für diese Erkrankungen bis auf den heutigen Tag. Einer grossen Zahl von Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schülern war er ein leuchtendes Vorbild, sie verdanken ihm wissenschaftliche Orientierung, Förderung und persönliche Ermutigung. Für die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich und die internationale psychiatrische Gemeinschaft ist der Tod von Jules Angst ein grosser und schmerzlicher Verlust. Wir sind ihm für sein Lebenswerk und sein Wirken zutiefst dankbar und werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Im Namen des Medizinischen Direktoriums der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich
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Jules Angst was exceptionally talented and throughout his long and extremely productive life in research he maintained the highest standards. In addition, he was dedicated to his patients, and countless trainees and colleagues benefited from his encouragement and support. With his research framework, his methodological rigour and the breadth of his studies, he contributed decisively to the knowledge and skills that characterize modern psychiatry. Like many others in our field, we are deeply indebted to his example.
With great sadness we announce that our distinguished colleague and friend, the eminent scientist and influential psychiatrist Jules Angst born in Zurich, Switzerland on 11th December 1926, died in Küsnacht, Switzerland on 15th May 2026 well into his 100th year.
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Wir danken allen, die Jules mit Freundschaft begegnet sind. Ein besonderer Dank gilt der Spitex-Zürichsee sowie dem Team der Station N3 des Alterszentrums Bethesda in Küsnacht.