Die Winterhilfe Tessin unterstützt seit 1936 Familien und alleinstehende Personen im Kanton, die in eine vorübergehende finanzielle Notlage oder in eine Notsituation geraten sind.
Als Tessiner Geschäftsstelle der Winterhilfe Schweiz, die während der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre aus einer Solidaritätsbewegung der Bevölkerung entstanden ist, arbeitet sie eigenständig im gesamten Kanton. Die Hilfe ist konkret und niederschwellig: Einkaufsgutscheine, Kleider, Schulmaterial, die Übernahme dringender Rechnungen wie Arzt- oder Zahnarztkosten sowie Unterstützung bei unerwarteten Ausgaben, die ein Haushalt an der Armutsgrenze nicht selbst tragen kann. Neben der materiellen Hilfe ermöglicht die Winterhilfe die Teilhabe am sozialen Leben, etwa indem ein Kind einen Sport- oder Musikkurs besuchen kann und so nicht ausgeschlossen wird.
Armut im Tessin ist real, bleibt aber häufig unsichtbar, und sie kennt keine Jahreszeiten. Betroffen sind erwerbstätige Familien, alleinstehende Personen und Rentnerinnen und Rentner, die kaum über den Monat kommen und von den öffentlichen Hilfen nicht ausreichend aufgefangen werden. Der Staat anerkennt die subsidiäre Rolle der Winterhilfe, und die ausgerichteten Beiträge stammen fast ausschliesslich aus privaten Spenden.
Eine Gedenkspende zugunsten der Winterhilfe Tessin bleibt vollständig im Kanton und hilft Menschen in der unmittelbaren Umgebung.
Die Winterhilfe trägt das ZEWO-Gütesiegel, das Schweizer Qualitätszeichen für gemeinnützige Organisationen, das die Rechnungslegung jährlich prüft.
