Neuigkeiten, Tipps und vertiefende Informationen zur Bestattungsvorsorge und zu Bestattungsdienstleistungen

Der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung sind zwei unterschiedliche rechtliche Instrumente, die Ihre Interessen im Falle der Urteilsunfähigkeit schützen. Der erste betrifft die administrative und vermögensrechtliche Verwaltung, der zweite Ihre medizinischen Entscheidungen am Lebensende. Das Verständnis ihrer Unterschiede ermöglicht es, Ihren Schutz gelassen vorausplanen zu können.

Die französisch-schweizerische Erbschaft beinhaltet komplexe steuerliche Regelungen seit dem Ende des bilateralen Abkommens im Jahr 2014. Erben und Verstorbene mit Verbindungen zu beiden Ländern müssen sich zwischen der Besteuerung am Ort der Immobilie, der Besteuerung am Wohnsitz des Verstorbenen und der Falle des Artikels 750 Ter des französischen CGI zurechtfinden.

Die Thanatopraktik wirft zahlreiche Fragen auf: ist sie in der Schweiz obligatorisch? In welchen Fällen ist sie wirklich notwendig? Dieser Artikel klärt über die Schweizer Regelungen auf, die Situationen, in denen diese Behandlungen erforderlich sind, und mögliche Alternativen.

Nach einem Todesfall bleiben oft viele ungenutzte Medikamente übrig. Diese Produkte in den Müll oder die Toilette zu werfen ist gefährlich für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit. Erfahren Sie, wie Sie sie in der Schweiz korrekt und kostenlos entsorgen können.

Die 3. Säule in der Schweiz sieht im Todesfall eine spezifische Begünstigtenordnung vor, die sich von der klassischen Erbfolge unterscheidet. Die Säule 3a folgt einer strengen gesetzlichen Ordnung, die Ehepartner und Konkubinatspartner bevorzugt, während die Säule 3b völlige Vertragsfreiheit bietet. Das Verständnis dieser Regeln ermöglicht es, die Angehörigen wirksam zu schützen und böse Überraschungen zu vermeiden.

Eine Grabkonzession in der Schweiz dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Jahren. Bei Ablauf muss die Familie entscheiden: die Konzession verlängern, die Gemeinde das Grab zurücknehmen lassen oder eine andere Lösung wählen. Dieser Leitfaden erklärt Ihnen Ihre Rechte, die Schritte und die Kosten für jede Option.

In der Schweiz sollte niemandem aufgrund fehlender Mittel eine würdige Bestattung verwehrt werden. Gemeindliche Bestattungen garantieren eine minimale Übernahme für Personen ohne finanzielle Mittel. Dieser Leitfaden erklärt, wer davon profitieren kann, welche Leistungen erbracht werden und wie man einen Antrag stellt.

Beim Tod oder bei schwerer Erkrankung eines Angehörigen haben Arbeitnehmende in der Schweiz gesetzliche Rechte auf Arbeitsabwesenheit. Das Obligationenrecht sieht eine Pflegezeit für Angehörige vor (Art. 329h OR) und die anerkannten Gepflogenheiten gewähren einen Trauerurlaub je nach Verwandtschaftsgrad. Dieser Leitfaden erläutert Ihre Rechte, die erforderlichen Schritte und die Unterschiede zwischen Gesetz und Gesamtarbeitsverträgen.

Der Suizid eines Angehörigen löst automatisch eine polizeiliche Untersuchung und eine rechtsmedizinische Autopsie aus. Diese obligatorischen Verfahren verlängern die Fristen vor der Bestattung und fügen einer bereits traumatischen Trauer eine administrative Belastung hinzu. Dieser Leitfaden erläutert die spezifischen Schritte, die beteiligten Stellen und die verfügbaren Unterstützungsangebote.

In der Schweiz kann ein Haustier nicht direkt erben, da es keine Rechtspersönlichkeit besitzt. Das Vermächtnis mit Auflage ermöglicht es, Ihr Tier einer Vertrauensperson anzuvertrauen und ihr einen Betrag für dessen Versorgung zu übertragen. Stiftungen wie der Tierschutzverein oder die Fondation Nana bieten ebenfalls sichere Lösungen.

Der Verlust eines Kindes vor oder während der Geburt ist eine erschütternde Erfahrung. Seit 2023 ermöglicht die Schweiz die fakultative Eintragung totgeborener Kinder ins Zivilstandsregister und bietet damit eine offizielle Anerkennung der perinatalen Trauer. Dieser Leitfaden erklärt Ihre Rechte bezüglich Eintragung, Mutterschaftsurlaub und Bestattung.

Der Kartongsarg überzeugt durch seinen Preis und seine reduzierte Umweltbelastung, doch die Mehrheit der Schweizer Krematorien lehnt ihn aus technischen Gründen ab. Zwischen unzureichendem Heizwert, Schadstofffiltern und strengen Normen stösst diese grüne Option auf die Realität der Anlagen in der Romandie.