In memoria di

Luzia Planzer

Luzi

90 anni · 17 maggio 1935 — 7 maggio 2026 · Schattdorf, Uri

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Necrologio

Luzia wurde am 17. Mai 1935 im Trigg, Schultöbel, geboren. Mit ihren Geschwistern Lou, Jidi, Heidi und Toni wuchs sie in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Die Schulzeit brachte sie ohne Probleme hinter sich. Lieber war es ihr aber, mit den Geschwistern in der «Holzwitterä» zu spielen, was aber nicht immer friedlich verlief. Luzia hatte ein kleines «Beengartli», das sie stets vor ungebetenen Naschern überwachte. Wehe, wenn sie jemand beim kleinen Diebstahl erwischte, dem konnte sie lange nicht verzeihen. Nach der Schulzeit arbeitete sie als Angestellte in verschiedenen Familien. Unter anderen beim «Segymarie Bärti» auf dem Haldi, Schuhhaus Ottili in Altdorf und bei Familie Hag in Malters. Im Jahr 1963 starb unsere Mutter, und so musste Schwestere Heidi unserem Dadi beistehen. Als Heidi 1964 heiratete, musste Luzia diese Arbeit übernehmen. Das war für Luzia eine nicht einfache Zeit, aber sie stellte sich der Herausforderung und unterstützte Dadi im Haushalt und auf dem kleinen Bauernbetrieb. Nachdem ihre Brüder mit ihren Familien im Trigg wohnten, war sie für ihre Nichten und Nellen «de Tante Luzi». Aber sie konnte auch energisch sein. Wenn im Frühling das Gras auf der Wiese wuchs, hoss es: «Ist mit de scheen im Wägli laifä» – was diese oft mit einem verstohlenen Lächeln quittierten. Nach Dadis Tod im Jahre 1982 arbeitete sie zehn Jahre im damaligen Betagtenheim im Oberdorf, Schultöbel. Luzia war eine sehr gute Köchin, und sie erfüllte ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Mit 62 Jahren trat sie in den Ruhestand. Fortan genoss sie das Leben. Sie löste das GA und bereiste die ganze Schweiz. Ihr Fahrplan stimmte genau, und es kam selten vor, dass sie einen Zug verpasste. Nach und nach machten sich bei Luzi die Altersbeschwerden bemerkbar, vor allem ihre Stürze im Haus und im Garten machten ihr zu schaffen, und sie entschloss sich, ins Altersheim zu gehen. Ab dem Jahr 2017 wohnte sie im «Rüttigarten», hatte ein sehr schönes Zimmer und wurde vom Pfleegpersonal sehr gut besucht. Sie konnte auch kleinere Arbeiten verrichten, sei es in der Küche oder beim «Lismä». Nur wenn das Essen nicht immer ihrem Geschmack entsprach, konnte sie schon ein Ausrufezeichen in die Küche schicken. Vor einem Jahr hatte sie einen Schlaganfall und war fortan an den Rollstuhl gebunden. Sie erholte sich wieder geistig gut und freute sich auf jeden Besuch. Vor zirka sechs Wochen erlitt sie einen schweren Hirnschlag, von dem sie sich nicht mehr erholte. Am 7. Mai wurde sie von ihrem Leiden erlöst und konnte im Beisein von ihren Angehörigen friedlich einschlafen. «Luzia, wir wünschen Dir die ewige Ruhe.

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