En mémoire de
Née Schilter
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Es ist traurig, einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber es ist tröstend, zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Anteilnahme unserem lieben Mueit, Schwiegermueti und Grossmueti Anna von Euw-Schilter entgegengebracht wurde. Speziell danken möchten wir: - den Mitarbeitenden des Alterszentrums Heideweg in Brunnen, insbesondere dem Pflegeteam im 1. Stock - Pfarrer Daniel Birrer und Konzelebrant Vikar Sven Probst für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes - Marita Räth für das einfühlsam gestaltete Fürbittgelob - dem Jodekduo Claudia Fischlin und Helen Ott mit Peter Achermann an der Handorgel sowie dem Organisten Lukas Albrecht für die musikalische Umrahmung der Trauiefeier - Ursi und Karl Ehrler-Betschart für die wunderbare Blumendekoration - den Mitarbeitenden des Bestattungsdienstes Betschart & Eichhorn - allen Verwandten, Freunden und Bekannten Wir danken allen, die unseren Mueit im Leben in Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Wir sind überwältigt von den vielen mitführenden Braten und tröstenden Worte sowie die grosszügigen Spenden und Zuwendungen an wohltätige Institutionen. Dafür danken wir herzlich. Ingenbohl, im Juli 2026 Dreissigster: Sonntag, 12. Juli 2026, 10 Uhr in der Pfarrkirche Ingenbohl
Die Trauerfamilie
Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Arbeit war für sie. Liebes कैant, ich in Frieden, vergessen werden wir dich nie.
Anna von Euw-Schilter wurde am 1. März 1944 im Rossberg in Steinen als erstes Kind von Anna und Franz-Karl Schilerschüler geboren. Auf dem Bauern- und Fahrwerkbetrieb ihrer Eltern verbrachte sie mit ihren vier Brüdern Karl, Xaver, Josef und Albert eine unbeschwerte und glückliche Jugend. Schon während der Schulzeit half sie wacker bei den Arbeiten in Haus und Hof mit, Mueit erzählte uns oft von ihrer Zeit im Rossberg, von ihrem langen Schulweg, wie sie damals noch Telefonate ausrichten musste, da sie in diesem Gebiet die erste Familie mit einem Festnetzanschluss waren. Auch als sehr gute Schülerin war eine Lehre nach Abschluss der Schulzeit damals noch kein Thema. Dafür durfte Anmelt, wie sie von ihrer Mutter das ganze Leben lang genannt wurde, schon früh die Autoprüfung machen. Vater Franz-Karl kam als Kohle-, Heu- und Strohhändler mit vielen Leuten in Kontakt. Suchte eine Familie nach einer tüchtigen Haushaltshilfe oder ein Restaurant nach einer hilbischen Serviertochter, wurde er angefragt, ob nicht seine Tochter Anna einspringen könnte. Bei diesen Arbeiten lernte sie viele Haushalte und Menschen kennen. Am Sonntag besuchte ihr Vater sehr gerne ein Schwingfest. Dabei durfte Anny ihn als Fahrerin begleiten. An einem Wettkampf fiel ihr ein rassiger Schwäger auf; ein Leichtgewicht mit filigamer Technik. Dabei handelte es sich um Josef von Euw von der Fuchsenen in Ingenbohl. Die beiden lernten sich kennen und spürten schnell, dass sie füreinander geschaffen sind. So läuteten am 13. Mai 1967 die Hochzeitsglocken. Im eigenen, neu erbauten Zweifamilienhaus in der Fuchsenen fühlten sie sich rundum wohl. Ihre selbst geknüpften Teppiche in den Schlafzimmern und in der Stube zeugten von Mueits grosser Handfertigkeit. Die Freude war riesig, als Werner 1968, Daniel 1971 und Esther 1976 das Licht der Welt erblickten und noch mehr Leben ins Haus brachten. Mueit genoss ihr Zuhause, hielt Dädi den Rücken für seine zahlreichen Hobbys frei und unterstützte ihren ledigen Schwager Alois auf dessen Landwirtschaftsbetrieb. Einige Jahre vermietete Mueit die sich im Erdgeschoss befindenden Fremden-Zimmer an Urlauber aus ganz Europa. Dabei entwickelten sich lange Bekanntschaften. Für uns drei Kinder hat Mueit alles gemacht. Damit sie uns das Schwimmen beibringen konnte, hat sie extra einen Schwimmkurs besucht. Sie sorgte auch dafür, dass wir das Skilahren erlernten und machte mit uns die Skipisten in Morschach und in Rothenthurm unsicher. Sie hat auch geschaut, dass wir die Hausaufgaben erledigten; wenn nötig hat sie uns «Französisch Vocabulaire» abgefragt. Als sehr gute Schneiderin hat Mueit so manche Hose selber angefertigt; sie hat für uns Kinder sogar eigene Skikosen mit Kniepolster genäht. Mit ihrer Nähmaschine hat sie praktisch jedes Kleidungsstück wieder zusammengeflickt. Ihr Geschick setzte sie auch jahrelang bei den Näherinnen der Erstkommunienakleider ein. Zudem war sie einige Jahre als Vorstandsmitglied im damaligen Mitterverein tätig und reinigte die Räumlichkeiten am Hauptsitz der Schwyzer Kantonalbank auf Hochglanz. Mueit war auch eine sehr gute Köchin und verwöhnte uns mit wunderbarem Essen. Dabei durften Salate und Gemüse aus dem eigenen Garten nicht fehlen! Grosse Freude hatte Mueit an der Blumenpacht im, am und ums Haus herum. Ob Geranien, Rosen oder Dahlien: sie wurden gehegt und gepflegt. Ihr ausgefülltes Leben erklärt auch, dass die «Ferien-Ausflüge» unserer Eltern, abgesehen von einer Pilgerreise nach Lourdes, einem Kurzausflug nach Vorarlberg und einer gewonnenen Wienreise, nicht über die Landesgrenze hinausführten. Für Mueit und Dädi war die Familie das Wichtigste. Neben der Ausübung unserer zum Teil intensiven Hobbys ermöglichten sie uns Kindern gute Ausbildungen und waren stolz über die guten Remitabschlüsse ihrer Spröedinge. Grosse Freude hatten Mueit und Dädi, als Werner mit Irene, Daniel mit Monika und Esther mit Nils die richtigen Partnerinnen und Partner fürs Leben gefunden haben. Sichtlich stolz waren sie auf die neun Grosskinder Stephanie, Matthias, Simon, Patrick, Marco, Reto, Noel, Sina und Nico. Sie wurden jeweils nach Strich und Faden verwöhnt. Dankbar durften unsere Eltern im Mai 2017 mit der ganzen Familie ihre goldene Hochzeit feiern. Ein Jahr später musste Mueit von ihrem geliebten «Seppel» nach kurzer Krankheit Abschied nehmen. Die Zeit danach meisterte Mueit mit Bravour, auch wenn sie Dädi sehr vermisste. Sie genoss das Zusammensein mit den Familien ihrer Kinder umso mehr und schwärmte von den Ausflügen, welche sie mit ihren Brüdern und Bekannten machen durfte. Viel Freude bereiteten Mueit auch die regelmässigen Spaziergänge mit ihrer Schwägerin Klara und das wöchentliche Training mit ihren Aquafé-Frauen. Leider wurde bei unserem Mueit im Herbst 2023 eine sogenannte «Lewy-Körper-Dement» diagnostiziert, was den Umzug ins Alterszentrums Heideweg in Brunnen unumgänglich machte. Dort wurde sie vom Pflegepersonal gut umsorgt. Mueit freute sich über die Besuche ihrer Familie sowie ihren Verwandten und Bekannten. Dadurch und dank ihres Glaubens hat sie ihre innere Zufriedenheit immer behalten. In den letzten Wochen liessen ihre Kräfte zusehends nach. Verneben mit dem heiligen Sakrament der Krankensalburg durfte Mueit friedlich einschlafen und zu ihrem Schöpfer heinskeln.
Deine Kinder mit Familien
Danke Mueit für alles, ruhe in Frieden!
Un hommage vivant, planté par notre partenaire de reboisement. Il grandit là où les fleurs se fanent.
CHF 50 par arbre
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Die Trauerfamilie
Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Arbeit war für sie. Liebes कैant, ich in Frieden, vergessen werden wir dich nie.
Anna von Euw-Schilter wurde am 1. März 1944 im Rossberg in Steinen als erstes Kind von Anna und Franz-Karl Schilerschüler geboren. Auf dem Bauern- und Fahrwerkbetrieb ihrer Eltern verbrachte sie mit ihren vier Brüdern Karl, Xaver, Josef und Albert eine unbeschwerte und glückliche Jugend. Schon während der Schulzeit half sie wacker bei den Arbeiten in Haus und Hof mit, Mueit erzählte uns oft von ihrer Zeit im Rossberg, von ihrem langen Schulweg, wie sie damals noch Telefonate ausrichten musste, da sie in diesem Gebiet die erste Familie mit einem Festnetzanschluss waren. Auch als sehr gute Schülerin war eine Lehre nach Abschluss der Schulzeit damals noch kein Thema. Dafür durfte Anmelt, wie sie von ihrer Mutter das ganze Leben lang genannt wurde, schon früh die Autoprüfung machen. Vater Franz-Karl kam als Kohle-, Heu- und Strohhändler mit vielen Leuten in Kontakt. Suchte eine Familie nach einer tüchtigen Haushaltshilfe oder ein Restaurant nach einer hilbischen Serviertochter, wurde er angefragt, ob nicht seine Tochter Anna einspringen könnte. Bei diesen Arbeiten lernte sie viele Haushalte und Menschen kennen. Am Sonntag besuchte ihr Vater sehr gerne ein Schwingfest. Dabei durfte Anny ihn als Fahrerin begleiten. An einem Wettkampf fiel ihr ein rassiger Schwäger auf; ein Leichtgewicht mit filigamer Technik. Dabei handelte es sich um Josef von Euw von der Fuchsenen in Ingenbohl. Die beiden lernten sich kennen und spürten schnell, dass sie füreinander geschaffen sind. So läuteten am 13. Mai 1967 die Hochzeitsglocken. Im eigenen, neu erbauten Zweifamilienhaus in der Fuchsenen fühlten sie sich rundum wohl. Ihre selbst geknüpften Teppiche in den Schlafzimmern und in der Stube zeugten von Mueits grosser Handfertigkeit. Die Freude war riesig, als Werner 1968, Daniel 1971 und Esther 1976 das Licht der Welt erblickten und noch mehr Leben ins Haus brachten. Mueit genoss ihr Zuhause, hielt Dädi den Rücken für seine zahlreichen Hobbys frei und unterstützte ihren ledigen Schwager Alois auf dessen Landwirtschaftsbetrieb. Einige Jahre vermietete Mueit die sich im Erdgeschoss befindenden Fremden-Zimmer an Urlauber aus ganz Europa. Dabei entwickelten sich lange Bekanntschaften. Für uns drei Kinder hat Mueit alles gemacht. Damit sie uns das Schwimmen beibringen konnte, hat sie extra einen Schwimmkurs besucht. Sie sorgte auch dafür, dass wir das Skilahren erlernten und machte mit uns die Skipisten in Morschach und in Rothenthurm unsicher. Sie hat auch geschaut, dass wir die Hausaufgaben erledigten; wenn nötig hat sie uns «Französisch Vocabulaire» abgefragt. Als sehr gute Schneiderin hat Mueit so manche Hose selber angefertigt; sie hat für uns Kinder sogar eigene Skikosen mit Kniepolster genäht. Mit ihrer Nähmaschine hat sie praktisch jedes Kleidungsstück wieder zusammengeflickt. Ihr Geschick setzte sie auch jahrelang bei den Näherinnen der Erstkommunienakleider ein. Zudem war sie einige Jahre als Vorstandsmitglied im damaligen Mitterverein tätig und reinigte die Räumlichkeiten am Hauptsitz der Schwyzer Kantonalbank auf Hochglanz. Mueit war auch eine sehr gute Köchin und verwöhnte uns mit wunderbarem Essen. Dabei durften Salate und Gemüse aus dem eigenen Garten nicht fehlen! Grosse Freude hatte Mueit an der Blumenpacht im, am und ums Haus herum. Ob Geranien, Rosen oder Dahlien: sie wurden gehegt und gepflegt. Ihr ausgefülltes Leben erklärt auch, dass die «Ferien-Ausflüge» unserer Eltern, abgesehen von einer Pilgerreise nach Lourdes, einem Kurzausflug nach Vorarlberg und einer gewonnenen Wienreise, nicht über die Landesgrenze hinausführten. Für Mueit und Dädi war die Familie das Wichtigste. Neben der Ausübung unserer zum Teil intensiven Hobbys ermöglichten sie uns Kindern gute Ausbildungen und waren stolz über die guten Remitabschlüsse ihrer Spröedinge. Grosse Freude hatten Mueit und Dädi, als Werner mit Irene, Daniel mit Monika und Esther mit Nils die richtigen Partnerinnen und Partner fürs Leben gefunden haben. Sichtlich stolz waren sie auf die neun Grosskinder Stephanie, Matthias, Simon, Patrick, Marco, Reto, Noel, Sina und Nico. Sie wurden jeweils nach Strich und Faden verwöhnt. Dankbar durften unsere Eltern im Mai 2017 mit der ganzen Familie ihre goldene Hochzeit feiern. Ein Jahr später musste Mueit von ihrem geliebten «Seppel» nach kurzer Krankheit Abschied nehmen. Die Zeit danach meisterte Mueit mit Bravour, auch wenn sie Dädi sehr vermisste. Sie genoss das Zusammensein mit den Familien ihrer Kinder umso mehr und schwärmte von den Ausflügen, welche sie mit ihren Brüdern und Bekannten machen durfte. Viel Freude bereiteten Mueit auch die regelmässigen Spaziergänge mit ihrer Schwägerin Klara und das wöchentliche Training mit ihren Aquafé-Frauen. Leider wurde bei unserem Mueit im Herbst 2023 eine sogenannte «Lewy-Körper-Dement» diagnostiziert, was den Umzug ins Alterszentrums Heideweg in Brunnen unumgänglich machte. Dort wurde sie vom Pflegepersonal gut umsorgt. Mueit freute sich über die Besuche ihrer Familie sowie ihren Verwandten und Bekannten. Dadurch und dank ihres Glaubens hat sie ihre innere Zufriedenheit immer behalten. In den letzten Wochen liessen ihre Kräfte zusehends nach. Verneben mit dem heiligen Sakrament der Krankensalburg durfte Mueit friedlich einschlafen und zu ihrem Schöpfer heinskeln.
Deine Kinder mit Familien
Danke Mueit für alles, ruhe in Frieden!