Im Gedenken an
Bethlehem-Missionar
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Einen Monat nach dem Tod von Josef entscheiden sich viele Familien, eine Danksagung zu veröffentlichen. Es ist eine kostenlose Geste, die für die gesamte Gemeinschaft sichtbar ist.
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Der Gott des Lebens hat unseren Bruder, Schwager, Onkel und Mitbruder Josef Lenherr, Bethlehem-Missionar, zu sich heimgerufen. Josef wuchs in Aesch BL auf und besuchte das Gymnasium in Immensee. 1947 schloss er sich der Missionsgesellschaft Bethlehem an, empfing 1953 die Priesterweihe und feierte seine Primiz in Aesch und Gams SG. Im gleichen Jahr nahm er in Zürich das Studium der Musik auf. Von 1956 bis 1961 unterrichtete er Musik und Liturgie am Gymnasium Immensee. 1961/62 widmete er sich in der Diözese Gwelo (Gweru), Simbabwe, der Schaffung afrikanischer Kirchenmusik. Es folgte ein Jahr Studium der Musik-Ethnologie in Los Angeles mit einem Einsatz zur Mithilfe in der einheimischen Kirchenmusik in Taiwan. Ab 1966 setzte sich Josef erneut für die Kirchenmusik in Simbabwe ein: Bondolfi (1966–1973), Mambo Press, Gweru (1973–1977). Dabei entwickelte er ein meisterhaftes Geschick, zusammen mit einheimischen Lehrpersonen und anderen musikalisch Interessierten Kirchenlieder mit einheimischen Melodien und Rhythmen zu schaffen. Innerhalb und ausserhalb der Kirche konnten sich die Menschen mit diesen Gesängen identifizieren und nahmen sie begeistert auf. Bis heute prägen sie die Gottesdienste und inspirieren Musiker und Musikerinnen zu neuen Liedern. Bei der Mambo Press erschienen in diesen Jahren Josefs liturgische Publikationen. Von 1984 an übernahm Josef verschiedene Seelsorgeposten: St. Michaels, Gweru (1984–1988); St. Peter und Paul, Masvingo (1989–1993); Mambo Press (1994–2003). Anschliessend engagierte er sich in der Schwesternausbildung und stand für Aushilfen zur Verfügung, Tätigkeiten, die er nach seiner Übersiedlung 2016 nach Driefontein weiterführte. Josefs wohltuend direkte und unkomplizierte Art machte ihn für seine Mitmenschen zu einem anregenden Gesprächspartner. Josef diente der Missionsgesellschaft auch als Delegierter am Generalkapitel, mit Exerzitien in Taiwan und Denver sowie als Studienpräfekt der Region Simbabwe. In den vergangenen Monaten verliessen ihn seine Kräfte zusehends. Am Abend des 30. Juni verstarb er in Driefontein.
Trauerfamilie
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Der Gott des Lebens hat unseren Bruder, Schwager, Onkel und Mitbruder Josef Lenherr, Bethlehem-Missionar, zu sich heimgerufen. Josef wuchs in Aesch BL auf und besuchte das Gymnasium in Immensee. 1947 schloss er sich der Missionsgesellschaft Bethlehem an, empfing 1953 die Priesterweihe und feierte seine Primiz in Aesch und Gams SG. Im gleichen Jahr nahm er in Zürich das Studium der Musik auf. Von 1956 bis 1961 unterrichtete er Musik und Liturgie am Gymnasium Immensee. 1961/62 widmete er sich in der Diözese Gwelo (Gweru), Simbabwe, der Schaffung afrikanischer Kirchenmusik. Es folgte ein Jahr Studium der Musik-Ethnologie in Los Angeles mit einem Einsatz zur Mithilfe in der einheimischen Kirchenmusik in Taiwan. Ab 1966 setzte sich Josef erneut für die Kirchenmusik in Simbabwe ein: Bondolfi (1966–1973), Mambo Press, Gweru (1973–1977). Dabei entwickelte er ein meisterhaftes Geschick, zusammen mit einheimischen Lehrpersonen und anderen musikalisch Interessierten Kirchenlieder mit einheimischen Melodien und Rhythmen zu schaffen. Innerhalb und ausserhalb der Kirche konnten sich die Menschen mit diesen Gesängen identifizieren und nahmen sie begeistert auf. Bis heute prägen sie die Gottesdienste und inspirieren Musiker und Musikerinnen zu neuen Liedern. Bei der Mambo Press erschienen in diesen Jahren Josefs liturgische Publikationen. Von 1984 an übernahm Josef verschiedene Seelsorgeposten: St. Michaels, Gweru (1984–1988); St. Peter und Paul, Masvingo (1989–1993); Mambo Press (1994–2003). Anschliessend engagierte er sich in der Schwesternausbildung und stand für Aushilfen zur Verfügung, Tätigkeiten, die er nach seiner Übersiedlung 2016 nach Driefontein weiterführte. Josefs wohltuend direkte und unkomplizierte Art machte ihn für seine Mitmenschen zu einem anregenden Gesprächspartner. Josef diente der Missionsgesellschaft auch als Delegierter am Generalkapitel, mit Exerzitien in Taiwan und Denver sowie als Studienpräfekt der Region Simbabwe. In den vergangenen Monaten verliessen ihn seine Kräfte zusehends. Am Abend des 30. Juni verstarb er in Driefontein.
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