In memoria di

Agnes Amrein-Bauhofer

Nato Stadler

94 anni · 8 febbraio 1932 — 21 maggio 2026 · Erstfeld, Uri

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Ringraziamento
27 giugno 2026

Herzlichen Dank für die Verbundenheit und Anteilnahme beim Abschied von Agnes Amrein-Bauhofer. Danke: - Herrn Pfarrer German Betschart für den würdig gestalteten Trauergottesdienst; - dem Kirchenchor für die musikalische Umzahnung; - den Ärztinnen und dem Pflegepersonal im Kantonspital Uri für die Pflege; - den Späts-Mitarbeitenden für die Pflege und Betreuung; - für die schönen Blumen, die tröstenden Worte, Beleidskanten und Spenden; - allen, die Agnes in gesunden und kranken Tagen mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Erstfeld, im Juni 2026 Dreisgister: Samstag, 4. Juli 2026, 18.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Ambrosius, Erstfeld

Necrologio

Agnes Amrein-Bauhofer, geborene Stadler, kam am 8. Februar 1932 als drittes von fünf Kindern von Pius und Anna Stadler-Zguggen zur Welt. Schon früh lernte Agnes, Verantwortung zu übernehmen und auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb tatkräftig mitzuhelfen. Nach dem Besuch der Primarschule kümmerte sie sich um den Haushalt und vermente ihr erstes Sackgeld mit Putzarbeiten. Mit 20 Jahren arbeitete Agnes im Pflegedienst im Kanton Uri. Später war sie als Naherin in der Bally-Schuhfabrik tätig, bevor sie in die Munitionsfabrik wechselte. Dort begegnete sie ihren früheren Schulfreund Alois Bauhofer wieder, den sie 1958 heiratete. Aus dieser Ehegingen die fünf Kinder Peter, Monika, Luzia, Kurt und Felix hervor. Mit grosser Hingabe kümmerte sich Agnes um ihre Familie. Gemein- sam verbrachte die Familie viel Zeit in der Natur – beim Wandern, Pilzessamenho oder bei gemeinsamen Übernutzungen im Zeit, die für viele schöne Erinnerungen sorgten. Im Jahr 1974 versprierte sich ein schwerer Schicksalsschlag. Ihr Mann Alois kam beim Holzen ums Leben. Agnes stand plötzlich allein mit ihren fünf Kindern da. Mit viel Kraft, Mut und Durchlauftewillen meisterte sie auch diese schwierige Zeit. Bald darauf heiratete sie Robert Amrein, einen Witwer mit zehn Kindern. Mit der vergrösserten Familie kamen neue Aufgaben und noch mehr Leben in den Alltag. Tatkräftig und mit grossem Einsatz kümmerte sich Agnes um ihre Familie und sorgte dafür, dass es allen an nichts fehlte. Sie nähte und strickte die Kleider für ihre Kinder selbst und unterstützte die Familie mit Produkten aus ihrem Garten und von den Tieren. Rund ums Haus herrschte stets reges Treiben mit Hühnern, Hasen, Schweinen, Schafen, Ziegen sowie Hund und Katzen. Agnes verstand es, alles sinnvoll zu nutzen. Die Schafwolle wurde zu Strickachen verarbeitet, die Hühner lieferten frische Eier, Hasen wurden gezüchtet, und manches Tier sorgte später auch für einen feinen Sonntagsbraten. Trotz der intensiven Arbeit mit der Grossfamilie durfte Agnes mit Robert nochmals viele schöne Jahre erleben. Gemeinsam reisten sie quer durch Europa und besuchten unter anderem Amsterdam, Rom und Wien. Eine besondere Leidenschaft teilten Agnes und Robert im gemeinsamen Singen im Trachtenchor, dem sie über viele Jahre als aktive Mitglieder verbunden waren. Zudem war Agnes eine leidenschaftliche Köchin und verstand es, alles zu verwerten, was der Garten her- gab. Obwohl sie selbst kaum Süsses aus, war ein Kuchen am Wochenende Pflicht. Und wolle dem, der sich ein Stück entgehen lassen wollte. Was vom Kuchen übrig blieb, wurde die Woche hindurch noch zum Dessert serviert – und je länger die Woche dauerte, desto wichtiger wurde der Kaffee dazu. Nach dem Tod von Alois hatte Agnes im Tessin ein Haus gekauft, das über viele Jahre hinweg zum geliebten Ferienort und zu einem zweiten Zuhause für sie und ihre Familie wurde. Den ganzen Sommer verbrachte die Familie dort. Es wurde geacht, gespielt und gemeinsam Zeit verbracht. Ferien bedeuteten für Agnes jedoch nicht, auf der faulen Haut zu liegen – mit grossem Engagement vermierste sie Zimmer, um das Ferienhaus mitzufinanzieren. Agnes war ein offener und gesellter Mensch. Auch im Tessin war sie in der Nachbarschaft gut bekannt und geschätzt. Obwohl die Verständigung oft nur mit Händen und Füssen gelang, war das für sie nie ein Hindernis. Im November 1983 verstarb ihre Mutter, im Januar 1985 auch ihr Vater. Im Dezember 1988 musste Agnes Abschied von ihrem zweiten Mann Robert nehmen. Ihre neun Grosskinder Claudia, Michaela, Sarah, Patric, Franc, Ralf, Sven, Anja und Julian sowie ihre sechs Urgrosskinder Eliz, Luana, Luna, Paula, Nick und Selina brachten wieder viel Freude, Leben und schöne gemeinsame Momente in ihren Alltag. Nachdem sie ihr Zuhause wegen der Neat verkaucht musste, renovierte sie 2001 gemeinsam mit ihrem jüngsten Sohn Felix ihr neues Zuhause, in dem sie bis kurz vor ihrem Tod leben durfte. Mit grosser Leidenschaft widmete sich Agnes dem Garten rund um das Haus. Sie pflegte mit viel Hingabe Blumen und Pflanzen, haute Gemüse an und widmete sich mit grosser Freude ihren Obshäumen, die mit den Jahren immer zahlreicher wurden. Agnes wird uns als starke, flüssige und fürnötliche Frau in Erinnerung bleiben, die trotz vieler Herausforderungen stets mit grossem Herzen für ihre Familie da war. Nach kurzem Betälaufenthalt durfte sie im Beisen ihrer Familie friedlich einschlafen. – Wir vermessen Dich und werden Dich in unseren Herzen weiterragen.

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