In memoria di

Ottilia Herger

Nata Brand

85 anni · 16 marzo 1941 — 26 luglio 2026 · Spiringen, Uri

Hai notato un errore o un'informazione mancante?

Lascia un segno di vicinanza

Un gesto a testa, come una firma sul libro. Puoi cambiarlo quando vuoi.

Lascia il primo pensiero di vicinanza

Nessuno ha ancora scritto. Una parola, un ricordo o un pensiero di vicinanza può significare molto per la famiglia.

Ringraziamento
26 agosto 2026

Wir danken von ganzem Herzen allen, die unsere liebe Mamä, Schwiegermamä und unser Grossmami Ottilia Herger-Brand in ihrem Leben unterstützten, ihr Gutes taten, mit ihr diskutierten, lachten und ihr Zeit schenkten: - allen, die sie ärztlich betreuten, begleiteten, pflegten, besuchten, trösteten, an sie dachten und nach ihr fragten; - allen, die ihr einen eindrücklichen Abschiedsgottesdienst gestalteten, die kamen, für sie beteten und sie beim letzten Gang begleitet haben und allen, die ihr wunderschöne Blumen brachten; - allen, die uns die Hände gedrückt, uns umarmten, uns tröstende Worte gesagt oder geschrieben haben; - allen, die Geld für einen guten Zweck, für heilige Messen oder ein späteres Blümlein aufs Grab gespendet haben. Diese Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit zeigen uns, dass Mamä viele Spuren hinterlässt. Wir werden sie in unseren Herzen bewahren. Dreissigster: Sonntag, 30. August 2026, 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Spiringen

Deine Familie

    Necrologio

    Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele, als Hauch im Sommerwind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu. Mamä, miär hènt Dich gärä bi iis gha, jetz hesch Dü iis leider miässä verlaa. Dr Herrgott het Diär grüäfä und Dich zu ihm i Himmu brüäfä. Doch miär wissät, Dü wirsch iis ai vo obä Chraft gäh, diä miär dankbar tiänt anäh.

    Der Lebensweg von Mamä begann am 16. März 1941 im stotzigen Heimetli Ey oberhalb Witerschwanden in Spiringen. Sie wurde den Eltern Marie und Albin Brand-Stadler als zweitjüngstes von sechs Kindern geschenkt. Mit ihren Geschwistern erlebte unsere Mamä eine entbehrungsreiche, aber glückliche und schöne Kindheit. Sie wurden zu sehr christlichen Menschen erzogen, was unsere Mamä ihr ganzes Leben lang begleitete. Unter der Obhut und Aufsicht von lieben Eltern lernte sie schon früh, im Haushalt, auf dem Feld und der Alp Wängi-Chinzertal fleissig mitanzupacken. Die sieben Schuljahre absolvierte sie als fleissige und sehr gute Schülerin in Spiringen. Nach der Schulzeit ging sie im Sommer weiterhin auf die Alp Wängi-Chinzertal. Im Winter arbeitete sie in verschiedenen Haushaltungen, im Restaurant Kinzigpass in Bürglen im Laden, Restaurant und im Haushalt. Überall, wo sie im Einsatz war, wurde ihre Hilfe geschätzt. Aber auch das Gemütliche durfte nicht fehlen. Sie verbrachte manche lustige Abende bei Nachbarsfamilien, wo musiziert und getanzt wurde. Eine Ehre war für sie das Amt der «Sennenjumpfer» an der Seite von Bruder Toni im Jahr 1963. Mehrmals durfte sie Gotti und Firmgotti werden. Das machte sie sehr stolz. Als Sängerin im Kirchenchor war sie viele Jahre aktiv und wurde Ehrenmitglied. Im Wängi kreuzten sich auch die Wege von Mamä und Dädi. Aus diesen Begegnungen wurde Freundschaft und tiefe Liebe. Am 16. Mai 1964 führte «Bursi Franz» unsere Mamä in der Pfarrkirche Spiringen an den Traualtar. Es wurde Doppelhochzeit gefeiert mit Toni und Agi. Von da an waren der Margampen und das Deltschimatt ihr Daheim. Unsere Eltern pflegten eine vorbildliche Beziehung, die geprägt war von grosser Zuneigung, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. In ihrem Haushalt lebten auch noch die Schwiegereltern und eine Person von der Armenpflege, was sicher nicht immer einfach war. Als sie 1965 ihr erstes Kind, Marietheres, in die Arme nehmen durfte, war Mamä überglücklich. In den nächsten Jahren gesellten sich Franz, Ottilia, Klaus, Gusti und Peter dazu. Auch wenn es viel Arbeit gab, war sie sehr stolz und dankbar für ihre gesunde Familie. Unsere Mamä war eine bescheidene Bäuerin, sie machte kein Aufsehen um sich, erzog uns Kinder mit viel Liebe und Geduld. Sie lebte uns einen christlichen Glauben vor, und so durfte der allabendliche Rosenkranz nie fehlen. Es gab auch traurige Zeiten im Leben von Mamä. Für immer Abschied nehmen musste sie von ihren Eltern und von vielen weiteren lieben Verwandten und Freunden. Wegen eines schweren Unfalls von Dädi im März 1983 war Mamä über längere Zeit sehr gefordert und dankbar für jede Unterstützung. Nach und nach zogen wir Kinder aus und gründeten eigene Familien. Bald durfte sie sich an den Grosskindern Sandra und Anita erfreuen. Nach ein paar Jahren kamen noch Lisa, Elias, Nina, Ueli, Julian, Janik und Leandra dazu. Mamä pflegte eine innige und liebevolle Beziehung zu ihnen. Jassen war ein lieber Zeitvertreib, früher mit den Nachbarn, später mit den Kindern und Grosskindern. Als Sohn Franz den Landwirtschaftsbetrieb übernahm, haben unsere Eltern den Wohnsitz ins Deltschimatt verlegt. Jetzt konnten sie etwas kürzertreten und machten ab und zu kleinere Ausflüge. Aus gesundheitlichen Gründen von Dädi entschlossen sich unsere Eltern, den Winter über ins Alterswohnheim zu ziehen. Einige Jahre hielt sie im Frühling aber nichts mehr im Dorf zurück, und sie freuten sich auf die Zeit im Deltschimatt. Während dieser Zeit pflegte Mamä unseren Dädi mit viel Liebe und Geduld. Nach 52 glücklichen Ehejahren musste sie 2016 den schmerzlichen Verlust von Dädi akzeptieren. Viel Kraft gaben ihr, als grosse Marienverehrerin, die drei Reisen nach Lourdes, die sie im hohen Alter noch machen durfte. Nach Dädis Tod wohnte sie das ganze Jahr über im Tal. Sie schätzte die lieben Mitbewohner und genoss gelegentliche Ausflüge und die unzähligen lustigen Jassstunden mit ihnen sehr. Während der Zeit im Tal nahm sie mit grosser Freude am wöchentlichen Altersturnen und an den Seniorennachmittagen teil. Ab September 2025 gab es viele gesundheitliche Probleme. Mit starkem Willen kämpfte sie sich immer wieder in ihre Wohnung im Tal zurück. Mamä klagte nie und sagte oft: «Das miänd miär äm Herrgott überlaa.» Dank der Unterstützung der Spitex, von ihren sehr hilfsbereiten Mitbewohnern, von uns Kindern, Schwiegerkindern und Grosskindern konnte sie den Alltag meistern. In ihrer letzten Lebenswoche ging es ihr so gut wie schon lange nicht mehr, das freute uns alle sehr. Am 26. Juli, dem zehnten Todestag von Dädi, erlitt sie einen so akuten gesundheitlichen Rückschlag, dass sie noch am selben Abend im Spital verstarb. Für uns alle überraschend und unfassbar.

    In Liebe

    • Deine Familie

    In memoria di Ottilia

    Ricordare insieme

    Si è svoltoLunedì 03 agostoPfarrkirche Spiringen

    Pianta un albero per Ottilia Herger

    Un omaggio vivo, piantato in un bosco svizzero dal nostro partner.

    CHF 50 per albero

    o

    Fai arrivare dei fiori

    Preparati con cura e consegnati alla famiglia, all'indirizzo che ci indica.

    A partire da CHF 89

    Diffondi il ricordo

    Aiutate il suo ricordo a raggiungere i suoi cari

    Inoltrate questa pagina commemorativa a familiari, amici e colleghi affinché possano lasciare un messaggio, condividere un ricordo o semplicemente raccogliersi insieme.

    Riservato ai familiari

    Spazio privato per la famiglia

    Uno spazio dedicato per consultare i messaggi di vicinanza, condividere foto e custodire i ricordi di chi si ama. L'accesso è gratuito e riservato esclusivamente ai familiari.

    Accedi allo spazio famiglia