Im Gedenken an

Anton Wey

“Tony”Bethlehem-Missionar, Priester, Regionaloberer, Schulkaplan

90 Jahre · 24 März 1936 — 8 April 2026 · Immensee, Schwyz

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Nachruf

Der Gott des Lebens hat unseren Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Mitbruder Anton (Tony) Wey, Bethlehem-Missionar, zu sich heimgerufen. Tony wuchs in Geuensee LU auf und besuchte das Gymnasium in Gottschalkenberg ZG und St. Michel in Fribourg. Nach zwei Jahren Theologiestudium in Luzern schloss er sich 1960 der Missionsgesellschaft Bethlehem an und empfing 1963 die Priesterweihe. In Bruxelles studierte Tony Pastoraltheologie, bevor er 1964 im Progymnasium Torry/Fribourg in den Schuldienst trat. Anfang 1967 konnte er nach Rhodesien (Simbabwe) ausreisen. Nach dem Sprachstudium war sein erster Wirkungsort Chiredzi, wo er für die Aussenzentren zuständig war. 1975 wechselte er nach Mutero, um die Missionsstation und Aussenzentren zu betreuen. Von 1982 bis 1989 war er in der Kleinstadt Zvishavane mit zwölf umliegenden Landpfarreien tätig. Anschließend wurde er an die Kathedral-Pfarrei in Gweru berufen, bevor er 1993 zum Regionaloberen für Simbabwe mit Sitz in Driefontein ernannt wurde. Nach neunjähriger Amtszeit übernahm er einen Seelsorgeposten in Holy Cross, 2007 die Aufgabe des Schulkaplans in Kwekwe. Bereits zwei Jahre später wurde ihm wieder das Amt des Regionaloberen übertragen, das er zwar nach drei Jahren an einen Mitbruder abgeben, aber 2018 erneut übernehmen musste. In der Zwischenzeit widmete er sich von Driefontein aus der Seelsorge der umliegenden Kleinpfarreien. Tony war ein froher, einsatzfreudiger Seelsorger. Sein Amt als Vorgesetzter verband er stets mit dem Dienst an den Mitmenschen, die besonders auf seine Hilfe angewiesen waren. In den letzten Jahren hatte er im Regionalhaus Driefontein verschiedene Wechsel zu verkraften: den Abzug der einheimischen Schwestern und die Übernahme der Räumlichkeiten durch die neuen Kandidaten der Missionsgesellschaft Bethlehem aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Am Morgen des Ostermittwochs ist Tony friedlich verstorben.

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In Erinnerung an Anton

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Fand stattFreitag 10 AprilDriefontein

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